„Ein Bürgerbus für Dinkelsbühl- Das sind wir insbesondere unseren älteren Mitbürgern schuldig!“

Vor jeder Kommunalwahl wird von den politischen Mitbewerbern die Forderung nach mehr öffentlichem Nahverkehr in den ländlichen Regionen erhoben. Sicherlich hat dabei die Wiederinbetriebnahme unserer Schienenstrecke von Dombühl über Dinkelsbühl nach Nördlingen als Rückgrat des ÖPNV eine entscheidende Bedeutung. OB Dr. Hammer und LR Dr. Ludwig kämpfen hier seit Jahren für die Reaktivierung. Dieses „dicke Brett“ müssen wir bei all den bestehenden Widrigkeiten bohren. Wir werden hier nicht locker lassen!

Darüberhinaus bleibt allerdings die Herausforderung der „letzten Meile“. Nach allen Erfahrungen ist die Anbindung unserer Ortsteile an die Kernstadt Dinkelsbühl mittels öffentlichem Busverkehrs wirtschaftlich nicht zu vermitteln. Damit wollen wir uns aber nicht abfinden! Insbesondere unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, welche oftmals nicht mehr auf den eigenen PKW zurückgreifen können oder wollen, müssen Angebote unterbreitet werden, zum Einkaufen, zu Arztbesuchen, zu privaten Treffen u.s.w. nach Dinkelsbühl zu gelangen.

Dieses berechtige Verlangen werden wir in Zukunft mit der Einführung eines Bürgerbusses erfüllen. Dabei wird die Stadt Dinkelsbühl einen Kleinbus mit neun Sitzplätzen, in welchen nahezu barrierefrei eingestiegen werden kann, zur Verfügung stellen. Die Unterhaltung dieses Busses sowie Versicherungen und Spritkosten werden ebenfalls von der Stadt getragen. Ehrenamtliche Bürger sollen diesen Bus steuern; zur Zeit melden sich interessierte Personen bei der Stadt.

Das Verfahren ist sehr einfach. Will ein Bewohner unserer Stadt in unserem Stadtgebiet befördert werden, so meldet er sich über eine Kontakttelefonnummer an und teilt seinen Beförderungswunsch (Beförderungstag, Uhrzeit, Ziel und Rückfahrt) mit. Die Beförderung ist kostenfrei, Spenden können getätigt werden. Das Angebot wird von Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr zur Verfügung gestellt.

„Wir wollen nicht nur über Alternativen in unserer Mobilität reden, sondern wir kümmern uns darum“, so OB Dr. Christoph Hammer.“