10.000 überschritten

Vor 6 Jahren wurden die Altkennzeichen, auch DKB für Dinkelsbühl, eingeführt.

„10.160 mal Dinkelsbühl auf Nummernschildern. Wir haben die 10.000er Grenze überschritten. Das ist enorm“, ist Dinkelsbühls Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer gerade mit Blick auf die „nur“ 12.000 Einwohnerstadt Dinkelsbühl begeistert. Im Juli jährt sich die Wiedereinführung der Altkennzeichen zum sechsten Mal. Waren es 2014 noch 2.445 DKB-Kennzeichen, so kann die Statistik zum 1.7.2019 die Zahl 10.160 Fahrzeuge mit dem DKB-Kennzeichen vorweisen.

Immer mehr Kommunen mit Altkennzeichen Prof. Dr. oec. Ralf Bochert Leiter des Projekts „Initiative Kennzeichenliberalisierung“ der Hochschule Heilbronn zur Wiedereinführung von Kfz-Kennzeichen, die im Zuge der Gebietsreformen seit dem Ende der 1960er-Jahre nicht mehr zugeteilt wurden, hatte diesen Trend bereits 2012 prognostiziert: „Das Thema wirkt bei Kommunen und Bürgern freundlich. Über die Jahre werden sowohl weitere Kommunen hinzukommen, als auch die Anzahl der Altkennzeichen je Kommune steigen.“

Engagement hat sich gelohnt Am 10. Juli 2013 war es im Landkreis Ansbach soweit - die Altkennzeichen DKB (Dinkelsbühl), FEU (Feuchtwangen) und ROT (Rothenburg) wurden wiedereingeführt. „Wir sind dem Innenministerium mit Minister Joachim Herrmann sehr dankbar, dass man vor sechs Jahren diesen Schritt gegangen ist. Dank gilt auch dem Landrat des Landkreises Ansbach, Herrn Dr. Jürgen Ludwig. Die Kompetenz ist den Zulassungsstellen vor Ort übertragen worden“, dankt Dr. Hammer. Der Rathauschef hat sich jahrelang für die Wiedereinführung der Altkennzeichen eingesetzt und kann nun mit Stolz feststellen, dass es nicht bei einem Anfangstrend geblieben ist.

Dinkelsbühl nun fast gleich auf mit Rothenburg „Ist uns bisher Rothenburg immer mit rund 200 Altkennzeichen mehr an den Autos vorangeschritten, konnten wir nun Rothenburg fast einholen. Uns fehlen nun nur noch 44 Altkennzeichen“, schmunzelt Dr. Hammer als er in der Statistik bei ROT die Zahl 10.204 sieht.